Gersdorf 23
09661 Striegistal

Eine Dokumentation von Donna Read & Starhawk (2003) – Deutsche Fassung von Nana Sturm mit MatriaVal e.V.
Die Geschichte der renommierten Archäologin Dr. Marija Gimbutas (1921-1994) war nie aktueller. Ihre Forschungen zeigen auf, dass Kriege nicht den Anfang der Zivilisation bildeten. Ihre Entdeckungen in den neolithischen Kulturen Alt-Europas (6500-3500 v. u. Z.) enthüllten Belege für friedliche Kulturen. Diese existierten jahrtausendelang ohne Krieg. Es waren gleichberechtigte und Frauen wertschätzende Kulturen, die eine Göttin verehrten.
Der bilderreiche Film zeigt das Leben von Marija Gimbutas, ihre Forschungsarbeit, ihre Theorien, ihren Einfluss auf die Wissenschaft, die Frauenbewegung und Sozialtheorien.
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Auf der Suche nach unseren indigenen Wurzeln, lehrt uns eine uralte Ahnin, die „Schamanin“ von Bad Dürrenberg, unkonventionelle Pfade zu gehen und genau wahrnehmend tief in unsere Intuition einzutauchen. Im Rahmen des Tags des offenen Denkmals wollen wir an einem Ort, an dem die bisherige Geschichtsschreibung nur wenige Frauen benennt, tief in die Keller von Schloss Gersdorf eintauchen. Dort suchen wir nach den noch unbenannten Frauen, die hier gewirkt haben könnten. Als Inspiration wollen wir uns dem Leben und Schaffen vom Marija Gimbutas widmen und schauen, was das Echo ihres Wirkens für Spuren an den markanten Wänden des Kellers hinterlässt.
Dr. Marija Gimbutas (1921-1994) war renommierte Archäologin. Ihre Forschungen zu neolithischen Funden Alt-Europas (6500-3500 v. u. Z.) enthüllen Belege für friedliche Kulturen, die gleichberechtigt und Frauen wertschätzend, weibliche Gottheiten verehrten.
Ein Zeugnis ihres Schaffens ist der Dokumentarfilm „Die Geschichte der Archäologin Marija Gimbutas“ von Donna Read & Starhawk.
Wir laden zur Vorführung am 13.9.2026 ins Schloss Gersdorf ein. Anschließend wollen wir bei einem Süppchen aus der Schwarzküche des Torwächterhauses mit allen Anwesenden in den Austausch gehen.
Ablauf:
17:30 Kinosaal des Schlosskellers
Beginn mit einleitenden Worten von Julita Decke zu der weiblichen Historie des Schlosskellers
anschließend 60 min Dokumentarfilm
ca. 18:45 Torwächterhaus
gemeinsames Süppchen und Verdauen des Filmes
Im Schlosskeller herrscht ein kühles Klima. Deshalb empfehlen wir für den Besuch warme Sachen dabei zu haben. Eine begrenzte Anzahl an Bestuhlung ist vorhanden. Wenn Sie Ihren Platz sicher haben wollen, ist es ratsam einen Klapphocker o. ä. mitzubringen.
Die Filmreihe wird gefördert durch:
Gleichstellungsbeauftragte Mittelsachen, Landkreis Mittelsachsen